
Schon vor 500 Jahren war dieses Gewürzkraut bei den Arabern und
Ägyptern bekannt.
Der Kümmel wächst inzwischen in ganz Europa und wir kennen ihn als
Feld – oder Wiesenkümmel. Dieses Kraut ist heute nicht mehr wegzudenken aus
unseren Küchen.
Er wächst das ganze Jahr über und ist im Handel als Pulver oder Samen
erhältlich.
Man verwendet den Kümmel gerne für Suppen und Eintöpfe zur
Verfeinerung des Geschmacks.
Gerne gesehen ist der Kümmel in unseren Backstuben. Ein deftiges
Bauernbrot mit Kümmelsamen bestreut, oder bei verschiedenen Vollkornprodukten
eingesetzt, verleiht einen angenehmen Geschmack.
Auch für Kohl – und Krautzubereitungen kann Kümmel gerne verwendet
werden.
Hier noch einige Beispiele, wo dieses Gewürzkraut hervorragenden
Geschmack verleiht:
Kartoffel – und Selleriegerichte, Zwiebeln - und Lauchgerichte, zu
verschiedenen Fleischgerichte wie Gulasch, Ragus, zur Herstellung eines
bekömmlichen Schweinebraten oder – Haxen, oder zur Füllung des berühmten
Schweinebauchs.
So sind auch Kümmelsaucen weitbekannt und man verwendet ihn auch für
Rinderbraten, für Gans – und Entengerichte.
Zum Einlegen und Einmachen von Gemüse, zur Herstellung von
Kräuterölen – und Essig wird auf Kümmel kaum
verzichtet.
Nur selten zum Einsatz kommt der Kümmel, wegen seines
intensiven Geschmacks, in der Salatküche.
Kümmel wird auch verwendet für verschiedene Käsesorten, für Liköre
und Schnäpse.
Der Kümmel besitzt ein eigenes herausragendes Aroma und sollte bei
der Verwendung für Kuchen nur verwendet werden, wenn alle Gäste den
Kümmelgeschmack mögen.
Gerne wird dieses Kraut zusammen mit anderen Gewürzen wie Majoran und
Knoblauch verwendet.
In der Naturheilkunde sagt man dem Kümmel nach, dass er
verdauungsfördernd wirkt.