Verse
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Verse,Gedichte

 

Das Gedicht

Ein Gedicht, das möchte ich schreiben für Euch.

Ich schreibe von gestern von morgen und auch von heut.

Man kann es sagen, schreiben, oder auch denken,

ich möchte Euch noch viele Gedichte schenken.

Die Schwäbische Hausfrau 

Was eine schwäbische Hausfrau so alles kann, des sieht man ihre

gar net so an.

Sie ist kein Model und auch kei Zuckerpupp, doch kochen kann sie

die beste Supp.

Im Haus drinne alles blitzet und blinket was es so geit,

ein Stoible auch nicht lange weilt.

Mit flinken Händen und viel Geschick, werdet nebenher

auch noch Socken gestrickt.

Doch beim Waschen und trocknen gibt`s Blüsle gar Falten, doch net

bei der schwäbischen Hausfrau, net a mol bei den Alten.

Gebügelt wird, ob Hemd, ob Blus, do gibt’s koi Gnad, des

isch`t a muß.

Und wenn sie ist verheiratet und hat einen Mann, dem zeig i gleich a mol,

was i so alles kann.

Ist das Essen fertig und steht auf dem Tisch, no kommt mein

Mann rei und sagt, ja i eß heut keinen Fisch.

Was willst du dann essen und hör mir gut zu, wenn du nix essen willst,

no putz halt deine Schuh.

Am Abend no s´Bäuchle halt doch noch knurrt, no kommt er in die

Küch rein und um mi schnurrt.

Was leckeres geit´s, des isch gwiß, komm hock die na und iß.

Zum trinken gibt´s und das wißt auch ihr, ein gut gekühltes

Fläschle Bier.

s´Bäuchle isch´t voll, jetzt fühlt er sich wohl, i au glei noch seine

Hausschuh hol.

Jetzt kommet no d´Enkel und schauet en Topf, da sind ja noch Nudeln drin,

Oma du bist halt eine gute Köcherin.

Nun sagt mein Mann ganz lieb und nett, so jetzt geht´s mir wieder gut

und jetzt gang i ins Bett.

Gute Nacht.

 

Im Haus ist es kalt... 

dann fahren wir in den Wald.

Dort werden wir dann holen,

s´Holz für unseren neuen Ofen.

Kein Öl haben wir, das ischt uns zu teuer,

mit Holz machet wir heut unser Feuer.

Des ischt fei gar net so einfach, wie manche denket,

wehe vom Kamin her ein Lüftle wenket.

Dann legst rein ein Scheitle und denkst, jetzt brennt´s dann glei,

no kommt des Lüftle und schon ist es vorbei.

Jetzt raucht´s, schnell mach i des Türle zu,

zu spät, schon fällt die Glut auf meinen Schuh.

Nun nehm ich den Feuerhaken und

will die Glut wieder reinwerfen.

Auch das haut nicht hin, jetzt liegt die Glut

Im Aschekübele drin.

Was mach ich jetzt, so langsam wird´s kalt

und Holz sollt ich holen, draußen im Wald.

 

Der Fisch 

Bei uns daheim, da gibt es keinen Fisch,

es ist halt niemand do, der den ißt.

Im Wasser, do hüpft er putzmunter daher,

auf dem Teller, schmeckt er so richtig nach Meer.

Seine Haut ist alt, do sind schon Schuppen dran,

ich glaub halt nicht, daß ich so ebbes essen kann.

 

Die DM 

Die DM uns viel Freude war,

nun ist sie weg schon viele Jahr.

Ob groß, ob klein, sie niemand vergißt,

und jeder sie noch heut vermißt.

 

Die Socken 

Die Socken braucht man für beide Bein,

drum sollten es wenn möglich zweie sein.

Fleißige Hände ihn meist strickt,

für die Füße sind sie sehr geschickt.

Fuß und Zehen hält er warm,

getragen von jung und alt und noch so arm.

Man zieht ihn über Zeh und Fers,

ohne Müh und ganz ohne Schmerz.

Ob rot, ob grün, ob schwarz oder weiß,

die Socken sind halt doch kein ......

 

Der Krieg 

Liebe Leute seit bedacht,

die Atombomben sind für die Menschen gemacht.

Pflanzen und Tiere brauchen sie nicht,

denn wirklich wahr ist deren Gesicht.

Auch mit Gewehren und Panzern schießt man auf uns Menschen zu,

warum und weshalb sie das bloß tun?

Die Großen möchten immer mehr und mehr,

und geben den Kleinen überhaupt nicht´s her.

Und holen sich die Kleinen was ihnen gehört,

dann kommen die Bomben und alles ist zerstört.

 

Oh Mütterlein 

Eines Tages werde ich mich fragen,

oh, Mütterlein was kann ich dir noch sagen.

Doch ich denke nach und halte ein,

oh Mütterlein, oh Mütterlein,

ach könnte ich doch bei dir sein.

 

Der kleine Zeh 

Oh weh, oh weh, was ist bloß los

mit dem kleinen Zeh?

Es drückt der Schuh am kleinen Zeh

und er tut dann gar so weh.

Vielleicht hat man es nicht vernommen

und die falschen Schuh genommen.

Nicht lange hält man dieses aus,

und schlüpft dann aus dem Schuh heraus.

Mal sehen, was man machen kann,

dann zieht man halt die Schlapper an.

 

Die Sonne 

Sonne, liebe Sonne,

ach was bist du für eine Wonne.

Doch bei jedem Sonnenstrahl,

sind wir dir ja gar so nah.

Wir brauchen deine Wärme und dein Licht,

doch ohne dich zu leben,

das gibt es für uns nicht.

 

Der Baum

Da steht er dort am Wiesensaum,

der große, alte, dicke Baum.

Er ragt hoch hinauf in voller Pracht,

man sieht es ihm an, seine große Macht.

Jahr für Jahr er gute Früchte trägt.

Es ist schön, wenn es noch lange so

weitergeht.

 

Es war

Es war einmal und ist nicht mehr.

Es war einmal und kehrt nicht mehr.

Es wird einmal und geht doch nicht.

Es könnte sein und ist dann nicht.

So geht nun halt dieses Gedicht.

 

Ein Engel

Ein Engel setzt sich hin,

dort vor dem warmen Kamin.

Er denkt sich, was kann ich noch gutes tun,

bevor ich gehe brav zur Ruh?

Da kommt herein, Mama, Papa und ein Kind

und der Engel ihnen ein Liedlein singt.

Hören kann man sein Liedlein nicht,

doch spüren tut man´s sicherlich.

 

Das Bauchweh

Oh weh, oh weh nun hab ich Bauches weh.

Das Bauchweh kann ich kaum noch ertragen,

es schlägt mir auch noch auf den Magen.

Ich hab gegessen so viel ich kann,

jetzt fängt der Schmerz schon wieder an.

Es drückt mich links, es drückt mich rechts,

ich hoffe es wird mir nicht gleich noch schlecht.

Mal geht es mir gut, dann beginnt es wieder von vorn,

so jetzt trinke ich halt einen Korn.

Prost!

 

Ein lieber Mensch

Um einen lieben Menschen muß man weinen,

dagegen kann man gar nichts tun.

Die Tränen fließen einfach weiter

und möchten kaum noch ruhn.

Auch tief drinnen im Herzen,

fühlt man Trauer und Schmerzen.

Lange wird dann das so sein,

wenn er schläft dann ewig ein.

 

Das Schäflein

Das Schäflein redet mit dem Hund und spricht:

Schnif-schniff, schnaff-schnaff, schnuff-schnuff.

Der Hund antwortet dann dem Schaf:

Wiff-wiff, waff-waff, wuff-wuff.

Dann kommt das Geislein auch dazu

und redet allen beiden zu:

Mäh-mäh, mah-mah, muh-muh,

jetzt fehlt nur noch eine Kuh!

 

Der Gottes Mensch

Ein lieber Mensch ist ein Gottes Geschenk.

Oh könnten wir auf Erden doch alle

liebe Menschen werden.

Das ist doch einfach und bedenkt,

daß Gott uns Menschen alle lenkt.

Und bleiben wir in Gottes Hut,

das gibt uns Kraft und gibt uns Mut.

So sei auch du ein Gottes Mensch

und glaube daß so man an dich denkt.

Und trage auch du nur liebes im Herzen,

dann kannst du vergessen Sorgen und Schmerzen.

Gott hilft uns und gibt uns einen guten Rat

helfet mit und gebet eine gute Tat.

Was immer auch geschieht,

Gott ist es, der alles sieht.

 

Der Garten

Im Garten blüht es gar so sehr

und Jahr für Jahr immer mehr.

Im Sommer all die bunten Blumen stehn,

die ich doch immer so gerne seh.

Im Herbst sie dann alle welken,

ob Rosen, Geranien oder auch Nelken.

Für den Winter werden sie zugedeckt,

bevor sie dann der Schnee bedeckt.

Im Frühjahr, man sieht die Tulpen noch nicht,

aber dafür viele, viele VERGIßMEINNICHT.

 

Der Geburtstag

Wie viele Jahre bist du nun geworden

und noch viele Jahre sollst du leben

ohne Sorgen.

Manchmal ist das schwer,

doch glaube daran,

daß man stets von vorne beginnen kann.

 

Der Stuhl

Was würden wir bloß tun,

hätten wir gar keinen Stuhl.

Es läßt sich so gut auf ihm sitzen,

egal ob mit oder auch ohne Kissen.

Ob wir essen, schreiben, lesen oder ruhn,

das ist meistens auf einem Stuhl.

Man findet ihn in der Küche im Eßzimmer,

im Büro und auch im Garten,

auf ihm können wir auch längere Zeiten warten.

Bekannt ist der Stuhl schon seit vielen Jahren,

als wir alle noch gar nicht auf unserer schönen

Erde waren.

Nicht nur aus Holz wird er heute gebaut,

auch aus Kunststoff er viele Jahre taugt.

Der Stuhl, er ist auch immer für alle da,

für Oma, für Opa, Kind, Enkelkind, Mama und

auch Papa.

Man braucht ihn tagaus, tagein

und alle sind glücklich,

wenn der Stuhl ist sein.

 

Der Nachbar

Hallo Herr Nachbar, was ist geschehen,

zufriedene Menschen kannst du nicht sehen.

In deinem Herzen wütet stark der Neid,

das macht dich krank und es vergeht deine

Herzlichkeit.

Doch gerade du könntest doch auch glücklich sein,

du hast jeden Tag etwas zu essen und abends

trinkst du ein Gläschen Wein.

Leider reicht dir das halt doch nicht aus

und so schaust du lieber, was ist los

im anderen Haus.

Dann mach es halt so, wie deine Nachbarn sind,

arbeiten, bei Sonne, bei Regen und auch

bei starkem Wind.

Wer selbst zu Hause seine Arbeit sieht,

braucht nicht zu schauen, was bei seinem

Nachbar geschieht.

Von mir aus kannst du fünf Ferrari haben,

ich möchte nicht mit einem einzigen fahren.

Es mir auch mein altes Benzlein tut,

hauptsache es fährt und es geht die Hup.

Drum sei dir gesagt,

arbeiten macht dich gesund von Haß und Neid,

drum tu es einfach, ob`s stürmt oder schneit.

 

Der Moderator

Zum Radiosender wurde man eingeladen,

morgens ist man dann zum Sender gefahren.

Über Musik wollte man sich unterhalten,

doch der Moderator machte ganz andere Anstalten.

Seine Gäste hat er schikaniert,

und bis auf´s Hemd übelst blamiert.

Geschädigt wurde den Gästen ihr Geschäft

mit des Moderatoren übelstem Geschwätz.

Seine Gäste kannte er nicht,

doch Moderatoren hören auf jedes Gerücht.

Ob wahr oder nicht wahr, das ist ihm egal,

hauptsache er ist seinem Mikrofon ganz nah.

Nicht wer die Wahrheit sagt wird ernst genommen,

sondern übelste Gewalt wird einfach hingenommen.

Und wer dieses nicht akzeptiert,

wird dann halt ein Leben lang auch noch schikaniert.

Seine Worte ließ er fließen,

als wie wenn dort Verbrecher sießen.

Nun seht ihn einmal an,

was ein Moderator so alles kann.

Dann gibt er sich noch einen Schub

und schwätzt und schwätzt,

wie ein dummer Bub.

Spüren ließ er seinen Haß und Neid,

die Gäste gingen jedoch ganz ohne Streit.

Gefallen wird es ihm sicher nicht,

wenn er liest dieses Gedicht.

 

ELMAR die dreckige Sau

Elmar ist eine mollige Sau

und seine Augen sind ganz blau.

Er ist so stolz und ganz adtrett

und nahm sich eine Frau sehr keck.

Mit ihr wollte er stets alleine sein

drum lud er auch nie einen Rivalen ein.

Als dann doch mal ein Rivale kam,

Elmar ihn dann gleich zur Seite nahm.

Auf den Boden wollt er ihn dann drücken,

voller List und auch voller Tücken.

Doch der Rivale ihn in sein Bein reinbeißt

und dann auf den Boden schmeißt.

Nun weiß man eines ganz genau,

ELMAR ist halt eine dreckige Sau.

 

Die Krankenschwester

Einst im Dienste die Krankenschwestern waren

wie so oft schon in den vielen Jahren.

Doch am Wochenende muß dieses nicht sein

und da viel ihnen plötzlich ein:

Nun hör du mal uns bitte gut zu,

nicht mehr ruhen sollst du auf der Wachstation.

Auch nach schwerer Operation,

gehst du heute noch auf Station.

Wenn nachher kommt noch der Arzt herein,

wird dieses dann dein Anliegen sein.

Und wehe dieses funktionieret nicht,

dann hau ich dir eines ins Genick.

Nicht fassen dies die Patientin kann

und war nun allein in diesem Raum.

Oh, was soll ich jetzt bloß tun,

es geht mir schlecht und ich komme nicht zur Ruh.

Auf einmal fing ihr Herz an, ganz schnell zu klopfen

und bekam vom Arzt dann noch Herzestropfen.

In Sorge war der Arzt dann sehr

die Patientin bleibt, aber bitte sehr.

Nun bekamen es die Schwestern mit der Angst zu tun

und ließen dann die Patientin "Gott sei Dank" in Ruh.

 

Die Hexen

Hexenkessel und Hexenfeuer,

wenn Hexen kommen ist nicht´s mehr geheuer.

Sie schieben dir die Schuld in die Schuh,

und du kannst nicht´s dagegen tun.

Hexenkessel und Hexenfeuer,

doch manchmal werden Gerüchte teuer.

 

Das Hexenfest

In der Hektik hab ich ganz vergessen,

dass es gibt auch noch Oberhexen.

Alt und grauslich sehn sie aus,

sie kommen vom Wald aus dem Lebkuchenhaus.

Sie wollen heut feiern und gehen zum Tanz,

im Walde ganz oben, hinter der Tann.

Am Grillplatz wird dann ein Feuer gemacht,

es wird gesungen, getanzt und gelacht.

Kommet alle her, jetzt trinken wir einen Fiffi,

denn dann sind wir alle gleich hippi.

Jetzt suchen wir einen, mit dem man ums

Feuer tanzen kann, wir machen uns ran,

an einen Chefehemann.

Doch der Chef, er spricht ihnen zu,

ich hab es vernommen,

und hab meine Frau Gemahlin zum Tanze genommen.

Die Oberhex, nun wird sie ganz blaß,

jetzt regnet´s und sie wird noch ganz nass.

Jetzt hat sie genug und sie geht nun nach Haus,

denn diese Geschichte ist eh bald aus.

 

Der Neid

So manchen trifft´s mit Hass und Neid,

und mancher schürt des anderen Leid.

So hört man es aus vieler Mund,

doch jedem schlägt die letzte Stund.

 

Der Herrgott

Der Herrgott hat gesehen, was ist bloß mit

unserer Welt geschehen.

Dann hat er traurig nachgedacht,

warum bloß einer über den anderen lacht.

Jeder hat doch sein eigenes Päcklein zutragen,

und es gibt´s ja, dass sich manche sogar schlagen.

So sprach der Herrgott zu sich selbst,

was ist denn geworden aus meiner Welt.

Dann wurde es ihm gar so traurig um´s Herz,

ich kann nicht mehr sehen diesen Schmerz.

Zwei Welten hätte ich sollen schaffen,

und über Gut und Böse wachen.

Nicht alle Herzen sind mir gut gesinnt,

doch vielleicht hilft beten,

und ich noch neue Herzen find.

Stark macht uns ein miteinander,

darum beten wir zum Herrn füreinander.

Oh, liebe Leute hört auf euer Herz,

macht euch frei von Sünden und von Schmerz.

Betet für den Frieden im gesamten Himmelreich,

ihr werdet dafür danken von Gott die Ewigkeit.

Nur ein reines Herz verträgt all den üblen Schmerz.

Drum betet wenn ihr Sorgen habt,

und danket Gott für jeden neuen Tag.