Oh könnten wir auf Erden doch alle
liebe Menschen werden.
Das ist doch einfach und bedenkt,
daß Gott uns Menschen alle lenkt.
Und bleiben wir in Gottes Hut,
das gibt uns Kraft und gibt uns Mut.
So sei auch du ein Gottes Mensch
und glaube daß so man an dich denkt.
Und trage auch du nur liebes im Herzen,
dann kannst du vergessen Sorgen und Schmerzen.
Gott hilft uns und gibt uns einen guten Rat
helfet mit und gebet eine gute Tat.
Was immer auch geschieht,
Gott ist es, der alles sieht.
Der Garten
Im Garten blüht es gar so sehr
und Jahr für Jahr immer mehr.
Im Sommer all die bunten Blumen stehn,
die ich doch immer so gerne seh.
Im Herbst sie dann alle welken,
ob Rosen, Geranien oder auch Nelken.
Für den Winter werden sie zugedeckt,
bevor sie dann der Schnee bedeckt.
Im Frühjahr, man sieht die Tulpen noch nicht,
aber dafür viele, viele VERGIßMEINNICHT.
Der Geburtstag
Wie viele Jahre bist du nun geworden
und noch viele Jahre sollst du leben
ohne Sorgen.
Manchmal ist das schwer,
doch glaube daran,
daß man stets von vorne beginnen kann.
Der Stuhl
Was würden wir bloß tun,
hätten wir gar keinen Stuhl.
Es läßt sich so gut auf ihm sitzen,
egal ob mit oder auch ohne Kissen.
Ob wir essen, schreiben, lesen oder ruhn,
das ist meistens auf einem Stuhl.
Man findet ihn in der Küche im Eßzimmer,
im Büro und auch im Garten,
auf ihm können wir auch längere Zeiten warten.
Bekannt ist der Stuhl schon seit vielen Jahren,
als wir alle noch gar nicht auf unserer schönen
Erde waren.
Nicht nur aus Holz wird er heute gebaut,
auch aus Kunststoff er viele Jahre taugt.
Der Stuhl, er ist auch immer für alle da,
für Oma, für Opa, Kind, Enkelkind, Mama und
auch Papa.
Man braucht ihn tagaus, tagein
und alle sind glücklich,
wenn der Stuhl ist sein.
Der Nachbar
Hallo Herr Nachbar, was ist geschehen,
zufriedene Menschen kannst du nicht sehen.
In deinem Herzen wütet stark der Neid,
das macht dich krank und es vergeht deine
Herzlichkeit.
Doch gerade du könntest doch auch glücklich sein,
du hast jeden Tag etwas zu essen und abends
trinkst du ein Gläschen Wein.
Leider reicht dir das halt doch nicht aus
und so schaust du lieber, was ist los
im anderen Haus.
Dann mach es halt so, wie deine Nachbarn sind,
arbeiten, bei Sonne, bei Regen und auch
bei starkem Wind.
Wer selbst zu Hause seine Arbeit sieht,
braucht nicht zu schauen, was bei seinem
Nachbar geschieht.
Von mir aus kannst du fünf Ferrari haben,
ich möchte nicht mit einem einzigen fahren.
Es mir auch mein altes Benzlein tut,
hauptsache es fährt und es geht die Hup.
Drum sei dir gesagt,
arbeiten macht dich gesund von Haß und Neid,
drum tu es einfach, ob`s stürmt oder schneit.
Der Moderator
Zum Radiosender wurde man eingeladen,
morgens ist man dann zum Sender gefahren.
Über Musik wollte man sich unterhalten,
doch der Moderator machte ganz andere Anstalten.
Seine Gäste hat er schikaniert,
und bis auf´s Hemd übelst blamiert.
Geschädigt wurde den Gästen ihr Geschäft
mit des Moderatoren übelstem Geschwätz.
Seine Gäste kannte er nicht,
doch Moderatoren hören auf jedes Gerücht.
Ob wahr oder nicht wahr, das ist ihm egal,
hauptsache er ist seinem Mikrofon ganz nah.
Nicht wer die Wahrheit sagt wird ernst genommen,
sondern übelste Gewalt wird einfach hingenommen.
Und wer dieses nicht akzeptiert,
wird dann halt ein Leben lang auch noch schikaniert.
Seine Worte ließ er fließen,
als wie wenn dort Verbrecher sießen.
Nun seht ihn einmal an,
was ein Moderator so alles kann.
Dann gibt er sich noch einen Schub
und schwätzt und schwätzt,
wie ein dummer Bub.
Spüren ließ er seinen Haß und Neid,
die Gäste gingen jedoch ganz ohne Streit.
Gefallen wird es ihm sicher nicht,
wenn er liest dieses Gedicht.
ELMAR die dreckige Sau
Elmar ist eine mollige Sau
und seine Augen sind ganz blau.
Er ist so stolz und ganz adtrett
und nahm sich eine Frau sehr keck.
Mit ihr wollte er stets alleine sein
drum lud er auch nie einen Rivalen ein.
Als dann doch mal ein Rivale kam,
Elmar ihn dann gleich zur Seite nahm.
Auf den Boden wollt er ihn dann drücken,
voller List und auch voller Tücken.
Doch der Rivale ihn in sein Bein reinbeißt
und dann auf den Boden schmeißt.
Nun weiß man eines ganz genau,
ELMAR ist halt eine dreckige Sau.
Die Krankenschwester
Einst im Dienste die Krankenschwestern waren
wie so oft schon in den vielen Jahren.
Doch am Wochenende muß dieses nicht sein
und da viel ihnen plötzlich ein:
Nun hör du mal uns bitte gut zu,
nicht mehr ruhen sollst du auf der Wachstation.
Auch nach schwerer Operation,
gehst du heute noch auf Station.
Wenn nachher kommt noch der Arzt herein,
wird dieses dann dein Anliegen sein.
Und wehe dieses funktionieret nicht,
dann hau ich dir eines ins Genick.
Nicht fassen dies die Patientin kann
und war nun allein in diesem Raum.
Oh, was soll ich jetzt bloß tun,
es geht mir schlecht und ich komme nicht zur Ruh.
Auf einmal fing ihr Herz an, ganz schnell zu klopfen
und bekam vom Arzt dann noch Herzestropfen.
In Sorge war der Arzt dann sehr
die Patientin bleibt, aber bitte sehr.
Nun bekamen es die Schwestern mit der Angst zu tun
und ließen dann die Patientin "Gott sei Dank" in
Ruh.
Die Hexen
Hexenkessel und Hexenfeuer,
wenn Hexen kommen ist nicht´s mehr geheuer.
Sie schieben dir die Schuld in die Schuh,
und du kannst nicht´s dagegen tun.
Hexenkessel und Hexenfeuer,
doch manchmal werden Gerüchte teuer.
Das Hexenfest
In der Hektik hab ich ganz vergessen,
dass es gibt auch noch Oberhexen.
Alt und grauslich sehn sie aus,
sie kommen vom Wald aus dem Lebkuchenhaus.
Sie wollen heut feiern und gehen zum Tanz,
im Walde ganz oben, hinter der Tann.
Am Grillplatz wird dann ein Feuer gemacht,
es wird gesungen, getanzt und gelacht.
Kommet alle her, jetzt trinken wir einen Fiffi,
denn dann sind wir alle gleich hippi.
Jetzt suchen wir einen, mit dem man ums
Feuer tanzen kann, wir machen uns ran,
an einen Chefehemann.
Doch der Chef, er spricht ihnen zu,
ich hab es vernommen,
und hab meine Frau Gemahlin zum Tanze genommen.
Die Oberhex, nun wird sie ganz blaß,
jetzt regnet´s und sie wird noch ganz nass.
Jetzt hat sie genug und sie geht nun nach Haus,
denn diese Geschichte ist eh bald aus.
Der Neid
So manchen trifft´s mit Hass und Neid,
und mancher schürt des anderen Leid.
So hört man es aus vieler Mund,
doch jedem schlägt die letzte Stund.
Der Herrgott
Der Herrgott hat gesehen, was ist bloß mit
unserer Welt geschehen.
Dann hat er traurig nachgedacht,
warum bloß einer über den anderen lacht.
Jeder hat doch sein eigenes Päcklein zutragen,
und es gibt´s ja, dass sich manche sogar schlagen.
So sprach der Herrgott zu sich selbst,
was ist denn geworden aus meiner Welt.
Dann wurde es ihm gar so traurig um´s Herz,
ich kann nicht mehr sehen diesen Schmerz.
Zwei Welten hätte ich sollen schaffen,
und über Gut und Böse wachen.
Nicht alle Herzen sind mir gut gesinnt,
doch vielleicht hilft beten,
und ich noch neue Herzen find.
Stark macht uns ein miteinander,
darum beten wir zum Herrn füreinander.
Oh, liebe Leute hört auf euer Herz,
macht euch frei von Sünden und von Schmerz.
Betet für den Frieden im gesamten Himmelreich,
ihr werdet dafür danken von Gott die Ewigkeit.
Nur ein reines Herz verträgt all den üblen Schmerz.
Drum betet wenn ihr Sorgen habt,
und danket Gott für jeden neuen Tag.